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Auf dem Weg zu unserem Hof nach Loffenau am 6.1. irrten kurz vor dem Käppele 2 völlig erschöpfte und ausgehungerte Hunde orinetierungslos umher. Da die Leute, die deswegen schon anhielten nicht aus unserer Gegend waren, nahm ich mich der Hunde, telefonierte mit dem Tierrettungstaxi, packte die Hunde mit Hilfe der andeen in den Kofferraum, wo sie sich kraftlos hinlegten. Unterwegs klingelte ich bei Bekannten, um mir Hundefutter geben zu lassen, da sie seit Tagen wohl nicht mehr gefressen hatten. Ganz ruhig machten ich beide jeweils über ihre Dose her und auch das Umladen ins Tierrettungstaxi auf dem Rathausplatz verlief problemlos. Ein Mitarbeiter des Pferdehofs Hüttig in Loffenau, dem ich diese Geschichte berichtete, konnte sich an eine Suchanzeige in der "Wo-Murgtal" erinnern, in der genau diese Hunde als vermißt abgebildet waren. So war es für Frau Hüttig ganz leicht mit dem Besitzer Kontakt aufzunehmen, der seine Hunde schon 4 Tagelang gesucht hatte. Am selbenTag noch konnte er diese im Tierheim Pforzheim abholen. Wir haben uns alle sehr für die beiden Hunde (Mutter und Tochter) gefreut. Monika Cronjaeger
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Die ersten Hürden haben wir geschafft. |
Selbst nach langjährigen Erfahrungen in der Zucht und Haltung, haben uns die geretteten Fohlen vor schwierige Aufgaben gestellt. Ein langer Rattenschwanz…
Erkrankungen von den Fohlen durch mangelnde Fürsorge, Pflege, tierärztlicher Betreuung und richtiger Fütterung. Das betrifft vor allem die vorherige Versorgung von trächtigen Stuten mit mineralhaltigem ausgewogenem Futter und regelmäßige Entwurmung der Stuten. Wenn dies nicht gegeben ist, sind bei den Fohlen auftretende Mängel, bzw. Erkrankungen nicht auszuschließen. Diese äußern sich bei den Fohlen durch starken Wurmbefall oder durch Immunschwächen der Fohlen gegen Erreger wie Parasiten, Pilzbefall, Hauterkrankungen u.v.m. Oft und mit unter sehr langwierig, leiden die Fohlen unter „Kinderhusten“, häufig hervorgerufen durch starken Wurmbefall. Viele dieser Erkrankungen sind meistens hoch ansteckend und müssen durch fachmännische Behandlung durch den Tierarzt langfristig betreut werden. Das bedeutet auch das die Tiere von vorne herein in eine Quarantänehaltung müssen, um gesunde Pferdebestände nicht anzustecken. Besonders gefährdet sind tragende Stuten, denn nicht selten werden diese mit einem Herpesvirus infiziert der meistens zu einem Abort führt. Was meistens gar nicht gepflegt wird, sind die Hufe. Diese können dann mit viel Aufwand (bei eventuellen Fehlstellungen oder Erkrankungen) auch nur mit fachmännischer Betreuung behoben werden.
  Die dabei entstehenden Kosten, Aufwand und Sorgen hervorgerufen durch mangelnde, unzureichende Fürsorge der „Erzeuger“, sind somit weit höher wie bei normaler, fürsorglicher, gesunder Aufzucht und Haltung. |
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Im Mai 2009 erblickte ich das Licht |
Als ich mich aus meiner Fruchtblase frei gestrampelt hatte, wurde ich von meiner Mama liebevoll begrüßt. Ich kämpfte mit meinem noch nassen Körper und schon bald schaffte ich es zu stehen ,was mit den langen Beinen gar nicht so leicht war. Die Milchbar habe ich zum Glück auch sehr schnell gefunden. Zum Glück! Denn neben mir ist ebenfalls ein Fohlen geboren, das zu wenig Kraft hatte um aufzustehen. Am nächsten Tag wurde es von seiner Mama getrennt und ich hab es nie wieder gesehen. Nun begann eine sehr schöne Zeit: Viele Fohlen und Mütter waren auf einer großen Koppel. Wir tobten und spielten, erlebten den ersten Regen, Gewitter und Sonnenschein. Viele Touristen kamen um uns zu bewundern - ,,die Füchse mit der fliegenden weißen Mähne´´ -!
Andere von uns auf der Stutenmilchfarm hatten es nicht so gut. Sie waren in großen Ställen eingesperrt, ab und zu kamen die Mütter auf einen Melkstand und die übrige Zeit standen sie einfach so rum. Kontakt zu Menschen hatten wir alle nicht wirklich viel. ABER DANN……. Wir waren ungefähr ein halbes Jahr alt, da wurden wir zusammen getrieben, große Angst wurde bei unseren Müttern und uns verbreitet. Ein undenkbares Chaos entstand : ,,Wo ist meine Mama? Was passiert auf einmal? Ich versteh die Welt nicht mehr.´´ Wir wurden einfach von unseren Müttern getrennt! Panisch begannen wir nach unseren Mamas zu schreien doch nichts half. Ich hörte meine Mama verzweifelt nach mir rufen doch meine Antwort kam nie bei ihr an. Ein großer LKW wurde vorgefahren und viele von uns Kleinen wurden auf eine Rampe geschoben, ein lauter Knall und auf einmal war alles dunkel. Was für eine Angst hatten wir. Mein bester Kumpel neben mir atmete sehr schwer und war schweiß gebadet. Die Luft hier drin wurde immer stickiger .Stundenlang wurden wir kleinen Hengste Richtung Italien gefahren. Keine Mama, keine Milchbar, kein Licht. Langsam waren wir erschöpft. Neben mir sank mein kleiner Freund zusammen und ich konnte ihm nicht helfen. Als wir das Ziel erreicht hatten, kamen wir in Ställe die nach TOD rochen. Viele wurden von ihrer Qualen erlöst, andere wurden in engen Ställen fett gemästet und mussten noch auf ihr Schicksal warten.
Für einige Fohlen gab es ein Happy End. Sie konnten von richtigen Tierliebhabern frei gekauft werden . Durften den ersten Winter in Freiheit, den ersten Schnee und ihre Zeit als Fohlen genießen…
VIELEN DANK |
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